Wie Sie einen billigen Computer selbst zusammenbauen:
Was ist beim Einbau der Unterschied zwischen IDE- und S-ATA-Laufwerken?
IDE bzw. EIDE war lange Zeit die Standardschnittstelle für Anwender-PCs. In den letzten Jahren
wird S-ATA (Serial ATA) immer beliebter und schickt sich an IDE - zur besseren Unterscheidung
jetzt auch P-ATA (Parallel ATA) genannt - zu verdrängen.
Aktuelle Mainboards werden sowohl mit IDE- als auch mit S-ATA-Schnittstelle geliefert, wobei die Anzahl der
IDE-Anschlüsse zurückgeht.
Mainboards wurden lange Zeit mit zwei IDE-Schnittstellen ausgeliefert, viele neue Mainboards haben nur noch
einen IDE-Anschluss. Pro IDE-Anschluss können bis zu zwei IDE-Geräte betrieben werden, maximal also vier
IDE-Laufwerke bei insgesamt zwei IDE-Anschlüssen. Bei mehr als einem Laufwerk pro Schnittstelle, wird eines
über Jumper als Master das andere als Slave konfiguriert. Wie die Jumper jeweils gesteckt werden
müssen ist auf den Geräten abgebildet oder kann im zugehörigen Handbuch nachgeschlagen werden. Ist eines
der Geräte ein CD- oder DVD-Laufwerk konfigurieren Sie dieses als Slave. Bei gleichzeitigem Zugriff wird
sonst auf die Geschwindigkeit des langsameren Geräts zurückgeschaltet.
Viele IDE-Geräte bieten einen Cable Select-Modus an. Hierbei müssen beide Geräte auf Cable Select
gestellt werden. Ein spezielles Kabel legt dann Master und Slave fest.
IDE-Geräte werden über Flachbandkabel
angeschlossen. Es exitieren aber auch Rundkabel. Wenn Sie die Wahl haben, nehmen Sie Rundkabel. Diese
sind leichter in der Handhabung und erlauben eine bessere Luftzirkulation im Gehäuse. Es spielt im übrigen
keine Rolle, ob das Master-Laufwerk oder das Slave-Laufwerk am Kabelende angeschlossen ist.
Neue Mainboards haben bis zu acht S-ATA-Anschlüsse. An ein S-ATA-Kabel wird nur ein Gerät angeschlossen.
Die Kabel selbst sind leicht und flexibel. Der Stecker ist acht Millimeter breit und kodiert. Ein falsches
Einstecken wird dadurch verhindert. S-ATA-II-Stecker haben zusätzlich eine Verriegelung. Es gibt keine Master- und
Slave-Beziehung zwischen S-ATA-Geräten.
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