Wie Sie einen billigen Computer selbst zusammenbauen:
Planung und Vorbereitung
Planung
Planung ist nicht jedermanns Sache. Eigentlich kein Problem.
Wer meint Planung ist nicht nötig, sollte nur deutlich mehr Zeit mitbringen, um die während des Einbaus
auftretenden Probleme zu beheben. Oder man macht sich doch besser vorher ein paar Gedanken.
Zum Beispiel:
- Wo soll welche Karte eingebaut werden?
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Lassen Sie nach Möglichkeit immer einen Steckplatz zwischen zwei Karten frei, um eine bessere Kühlung
zu ermöglichen.
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Setzen Sie Karten, die sich besonders stark erwärmen, z.B. die Grafikkarte in die Nähe des
Netzteillüfters, damit dieser die Karte mit kühlen kann.
- Wo soll welches Laufwerk eingebaut werden?
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Halten Sie wegen der Erwärmung ausreichend Abstand zwischen den Laufwerken. Besonders stark beanspruchte
Festplatten werden ziemlich warm.
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Berücksichtigen Sie vorhandene Kabellängen.
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Bei IDE-Laufwerken: Welches Laufwerk wird Master und welches Slave. Am besten vor dem festen Einbau
konfigurieren.
Nach dem festen Einbau sind die Jumper nicht mehr zugänglich bzw. die Beschriftung, die besagt wie
dieses Laufwerk auf Master oder Slave gejumpert wird, ist nicht mehr lesbar. Vor der Umkonfiguration
unbedingt den Rechner herunterfahren. Nicht im laufenden Betrieb umkonfigurieren.
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Disketten-, DVD- und CD-ROM-Laufwerke benötigen einen von vorne zugänglichen Laufwerksschacht.
- Welche Slotbleche und Blenden müssen herausgeschraubt bzw. herausgebrochen werden?
Vorbereitung
Meist stellt man während der Montage fest, dass es an Werkzeug oder an irgendwelchen Kleinteilen
mangeld. Das ist ärgerlich und kostet unnötig Zeit. Sie sollten daher Folgendes vorbereiten bzw.
vor Arbeitsbeginn prüfen:
- Ware:
Habe ich die richtige Ware erhalten? Ist diese vollständig? Ist die Ware in Antistatikbeutel verpackt?
Ist die Originalverpackung verschweißt und ungeöffnet?
- Arbeitsplatz:
Gehäuse haben oftmals scharfe Kanten. Sie sollten daher einen kratzfesten Tisch verwendeten oder diesen
mit einem Tuch abdecken. Sorgen Sie für eine gute Beleuchtung. Oftmals sind eine Taschenlampe und ggf.
eine Lupe hilfreich, um die kleine Beschriftung auf Mainboard und Steckkarten zu entziffern.
- Werkzeug:
Schraubendreher,
Antistatisches Armband
am Besten in Kombination mit einer
antistatischen Schutzmatte, Pinzette, Flachzange
- Material:
Schrauben, Kabelbinder, Montageschienen bzw. Einbauwinkel für Laufwerke, Flachbandkabel,
Y-Kabel mit kleinen Anschlüssen (Diskettenlaufwerk) und großen Anschlüssen, Wärmeleitpaste
- Software:
Betriebssystem und Treiber
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