Wie Sie einen billigen Computer selbst zusammenbauen
Sie liebäugeln damit Ihren nächsten Computer nicht fertig zu kaufen, sondern wollen ihn selbst
zusammenbauen?
Unsere Schritt-für-Schritt-Anleitung zeigt Ihnen ausführlich, wie Sie Ihren Computer selbst zusammenbauen,
welche Komponenten Sie benötigen und worauf Sie achten sollten.
Es ist kein großes, handwerkliches Geschick nötig, um einen Computer selbst zusammenzubauen. Der
sichere Umgang mit einem Schraubendreher genügt in den meisten Fällen.
Am Ende erhalten Sie einen Computer, der Ihren individuellen Anforderungen entspricht und dadurch
sogar billiger ist als ein fertiges Komplettsystem.
Und das Beste daran ist: Es macht Spass einen Computer zusammenzubauen und Sie können Stolz auf
sich und Ihr Werk sein.
Falls Sie Ihren Computer selbst montieren, dabei aber nicht bei Null starten wollen, bietet
sich ein Barebone-System an. Bei einem Barebone-System sind meistens bereits Gehäuse, Netzteil,
Mainboard, Prozessor und Prozessorkühler installiert. Sie ergänzen nur noch die von Ihnen
gewünschten Komponenten, wie Grafikkarte, Laufwerke, etc.
Tipps und Sicherheitsmassnahmen
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Wichtig: Nehmen Sie sich genügend Zeit für den Zusammenbau Ihres Wunsch-Computers!
Einige elektronische Bauteile sind empfindlich. Sie sollten vorsichtig und ohne Hektik mit Ihnen
umgehen.
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Informieren Sie sich in unserem Bauteil-Ratgeber über die einzelnen Komponenten eines billigen
Computers.
So müssen Sie bei Auswahl und Erwerb der Bauteile nicht die "Katze im Sack" kaufen.
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Legen Sie eine Liste mit allen Bauteilen an, die Sie benötigen. Um die Bauteile billig zu kaufen,
vergleichen Sie Preise und beobachten Sie die Preisentwicklung für eine Weile.
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Achten Sie darauf, dass die Bauteile, die Sie kaufen kompatibel zu einander sind.
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Verwenden Sie ein
antistatisches Armband
am Besten in Kombination mit einer
antistatischen Schutzmatte.
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Nehmen Sie die Bauteile erst aus der antistatischen Verpackung, wenn Sie sie benötigen.
Sie vermindern damit die Gefahr eines Schadens am Bauteil durch elektrische Aufladung.
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Verwenden Sie beim Einbau der Komponenten keine Gewalt. Insbesondere Steckkarten, RAM und Prozessor
lassen sich mit etwas Druck, aber ohne Gewalt einbauen, ansonsten hat sich das Bauteil verkantet
oder Sie versuchen es verkehrt herum einzustecken. Besonders bei Speicherriegeln müssen Sie auf
die richtige Richtung achten.
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Versuchen Sie niemals das Netzteil zu öffnen.
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Ziehen Sie immer den Netzstecker bevor Sie Veränderungen am Aufbau Ihres Computers vornehmen.
Schritt-für-Schritt-Anleitung
- Planung und Vorbereitung
- Computer-Gehäuse vorbereiten
- Prozessor und Prozessor-Kühler/-Lüfter auf dem Mainboard installieren
- Arbeitsspeicher einbauen
- Mainboard im Gehäuse montieren
- Festplatte einbauen
- CD-ROM-Laufwerk / DVD-Laufwerk einbauen
- Grafikkarte einbauen
- Soundkarte einbauen
- Externe Geräte anschliessen
- Erster Testlauf
- BIOS einrichten
- Betriebssystem installieren
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